Symasym Red Devil

Die Symasym mit vier Paar Ausgangstransistoren für schier unglaubliche Leistung

 

16,90 €

  • 0,05 kg
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Technische Daten:

  • Spannung: +/-63VDC
  • Leistung 8Ohm: 182W
  • Leistung 4Ohm: 350W


Dokumente


FAQ

Spannungsversorgung:

 

Es wird pro Kanal ein Trafo mit 2x45VAC und ca. 600VA benötigt. Wobei auch noch eine externe Gleichrichtung und Filtering notwendig ist. (Die Symasym Red Devil Platine selbst wird mit ca. +-63VDC betrieben) 

 

Eingangsdifferenzverstärker (Q1/Q2)

 

Aufgrund der notwendigen Spannungsfestigkeit kommt hier der 2N5551 zum Einsatz.

 

Treibertransistoren (Q4/Q5)

 

Anstatt der Treibertransistoren vom Typ MJE15030/15031 ONS kann man auch MJE15034/15035 ONS einsetzen. Letztere haben einen deutlich höheren hFE und entlasten dadurch die VAS, was wiederum Verzerrungen reduzieren kann.

 

Endtransistoren (Q10/Q11)

 

Auch bei den Endtransistoren gibt's Alternativen:

 

MJL3281A/MJL1302A. Diese werden standardmäßig verbaut. Wer experimentieren möchte, darf sich gerne weiter unten umsehen.

 

MJL4281A/MJL4302A. Diese sind die Nachfolger der MJL3281. Die Safe Operation Area wurde hier etwas verbessert und sie klingen einen Tick weniger hart als die MJL3281.

 

NJW0281A/NJW0302A. Sie haben auf dem Datenblatt eine etwas geringere Leistung als die Standardausführung, dafür aber ein lineareres Übertragungsverhalten. Sie bieten klanglich weniger Härte, sind aber trotzdem super auflösend. Und sie haben den niedrigsten THD. Das mit der geringeren maximalen Verlustleistung fällt in der Praxis nicht ins Gewicht.

 

OnSemi MJL21194/3 oder MJL21196/5. Diese liefern einen wärmeren/weicheren Sound = weniger hart, ein subjektiver Auflösungsverlust lässt sich da nicht ganz vermeiden. Sie klingen zwar leicht verfärbt, aber zum Guten, lässt sich nicht wirklich beschreiben. Sie brauchen aber ~100mA Ruhestrom, als Bonus sind sie fast unkaputtbar.

 

Selektion der Eingangstransistoren

 

Das selektieren der Transistoren ist nicht zwingend erforderlich.  Es bringt aber einiges: „Von den kleinen Signaltransistoren müssen ganze 3 Paare (ohne komplementärmatching) gemessen werden. Kein großer Aufwand. Eine der Stärken von SymAsym ist, dass die Eingangsstufe sehr ausbalanciert ist (<1%), mit nicht gematchten Transistoren ist dieser Vorteil hin.“

 

Es geht um folgende Transistoren:

 

Q1<>Q2 2N5551

Q3<>Q9 2N5551

T2<>T4 2N5401

  

Matchen der Transistoren:

 

Das wichtigste ist vor dem Messen die Transistoren offen ausgebreitet eine halbe Stunde auf Raumtemperatur zu akklimatisieren. Fenster und Türen schließen und auf gleichbleibende Raumtemperatur achten. Zum Messen die Transistoren dann auf keinen Fall mit der Hand anfassen und zum Einstecken in die Messfassung am besten eine nicht wärmeleitende Kunststoffpinzette verwenden. Man kann bei der Messung abwarten, bis sich das Messergebnis stabilisiert. Oder man nimmt den höchsten, kurz nach dem Einschalten gemessenen Wert. Die Ergebnisse gegenüber der Langzeitmessung sind nicht wesentlich verfälscht.

Die Transistoren werden am besten mit einer Messschaltung bei 2mA gemessen. Übliche Multimeter, die eine hFE-Funktion besitzen, messen nur im µA Bereich. 2mA sind genau der Bereich, in dem die Kleinsignaltransistoren beim SymAsym arbeiten. Die Transistorpaare sollten nicht mehr als 1% voneinander abweichen.

 

Kühlkörper:

 

Der Verstärker wird im Betrieb – selbst wenn er den ganzen Tag läuft – kaum warm.

 

Der Wärmewiderstand des Kühlkörpers sollte 0,5 K/W nicht übersteigen, dann gibt es keine Probleme.